Arbeiten im Werkatelier
Was ist das Werkatelier?
Das Werkatelier im Stadthaus und das Werkatelier am Leonhardsberg 14 bieten Menschen mit einer psychischen Krankheit eine regelmässige Arbeit mit individueller Zeiteinteilung an.
Die HerstellerInnen können so eine Verpflichtung eingehen, die ihren persönlichen Möglichkeiten angepasst ist. Für viele kann es auch eine längerfristige Übergangslösung sein, ein Training, um danach in ein strukturierteres Programm einer anderen Einrichtung einzusteigen.
Die Arbeit im Werkatelier ermöglicht keinen regelmässigen Verdienst.
Aufnahmebedingungen
- IV-Berechtigung
- IV in Abklärung (Arztzeugnis erforderlich)
- Eintrittsalter nicht über 58 Jahre
Anforderungen
- Verpflichtung für mindestens 9 Stunden pro Woche, 40 Stunden pro Monat
- Ferien 6 Wochen (2 Wochen Betriebsferien, 4 Wochen individuell)
- Einhalten der Abmachung für die gewünschten Halbtage (Bei Verhinderung nach Möglichkeit nachholen)
- Die Fähigkeit, unter Anleitung in einer grösseren Gruppe zu arbeiten (keine Einzelbetreuung)
- Freude an kreativer Arbeit
- Mitarbeit im Werkstattbetrieb (2 Einsätze pro Woche beim Pausenkaffee, in Ordnung halten der Werkstatt, Putzen, Einkaufen, Geld wechseln, Botengänge, etc. )
Herstellung und Verkauf der Produkte
- Alle Artikel werden nach Absprache und unter Anleitung der Teammitglieder hergestellt
- Im Werkatelier werden Kleider, Hüte, Strickwaren, Schmuck, Accessoires, Karten und Dekorartikel hergestellt.
- Die Artikel können für den Laden oder sporadisch auch für den Eigenbedarf hergestellt werden
- Den HerstellerInnen wird 65% des Verkaufspreises vergütet plus Stundenlohn
- Bei Eigenbedarf wird 35% des Verkaufspreises verrechnet
Anmeldung
- Telefonische Anmeldung für einen Schnupperbesuch
- Eigene Anmeldung der interessierten Person erwünscht
- Probezeit während 10 Halbtagen
Arbeitszeiten
Montag bis Freitag 09.00 – 12.00 Uhr und 13.30 – 17.00 Uhr
